Lena Teigeler

Lena Teigeler

Ich bin echt froh, dass ich damals zufällig in Siegen gelandet bin. Eine entscheidende Stärke war für mich das vielfältige, anspruchsvolle Lehrangebot. Dadurch wird man recht flexibel was die Veranstaltungswahl betrifft. Ich habe mich deshalb nie mit Dingen beschäftigen müssen, die mich nicht interessieren. Ich konnte meine intellektuellen Fähigkeiten ausprobieren und schulen, in Seminaren zur Philosophie der Anerkennung des 19. Jahrhunderts oder in der Analyse von Instagram-Apps. Die viel beschworene Brücke zwischen Theorie in Praxis ist in der Siegener Medienwissenschaft nämlich genau genommen gar keine Brücke, sie gehören an denselben Ort. Beides wird immer zusammengedacht, und genau dieses Denken wird vor allem im M.A. Medienkultur geschult.

Ein Grund, weshalb ich auch für den Master hier geblieben bin ist, dass man extrem gut betreut wird. Die Dozenten kennen Dich und wissen, was Deine Themen sind. Sie weisen dich zum Beispiel auf Workshops hin oder andere Möglichkeiten hin, durch die Du neben dem Studium Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb bekommen kannst. Eine so persönliche Betreuung habe ich von anderen Unis so noch nicht mitbekommen. Dies gilt auch für die Unterstützung, die ich dabei bekommen habe, Siegen für ein Semester in England zu verlassen: Ich bin auf Empfehlung der Lehrenden für ein halbes Jahr an die Universität Lancaster gegangen, weil sie einen sehr ähnlichen wissenschaftlichen Ansatz wie Siegen vertritt. Aus meiner Sicht ist Siegen daher nicht so sehr der Standort, wo man ‘auch Medienpraxis lernt’. In Siegen – zumindest kann ich das für den M.A. Medienkultur sagen –, kann man sich auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereiten.