Luise Welter

Luise Welter

Eigentlich war es für mich ein wichtiges Argument, nicht allzu weit von meiner Heimatstadt Bonn zu studieren. Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass Siegen sehr viel mehr zu bieten hat, als das Semesterticket mit guter Zugverbindung ins Rheinland. Mal abgesehen von den wissenschaftlichen Inhalten: Neben den ziemlich herausragenden Studenten-Partys kann man mit dem Engagement in studentischen Initiativen zeigen, was man kann. Gerade im medienwissenschaftlichen Bereich sind wir hier ziemlich gut aufgestellt. Bei CampusTV, dem TV-Format der Universität, sind in der Filmwerkstatt der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Hier kann sich jede/r Student/in in der Preproduktion, vor und hinter der Kamera oder beim Schnitt ausprobieren.

Zudem gibt es die studentische Zeitung „Mediazine“, für alle die gerne schreiben und den Goldenen Monaco, einen Filmpreis von und für Studis. Das Studium der Medienwissenschaft an der Universität Siegen bereitet interessierte Studierende sehr realitätsnah auf das Arbeitsleben vor. Gerade im medienpraktischen Bereich unterrichten oftmals Dozenten aus der Arbeitswelt, wie zum Beispiel Radioredakteure oder Regisseure. Sie vermitteln nicht nur einen sehr guten Einblick in die jeweiligen Berufsfelder, sondern sind sich meist auch nicht zu schade, bei der Suche nach attraktiven Praktikumsplätzen zu helfen.

Dies ist in Kombination mit der stark an aktueller Forschung orientierten medientheoretischen, -historischen und -analytischen Lehre natürlich Gold wert: Man lernt, mit komplexen wissenschaftlichen Themen umzugehen, sich akademisches Denken mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anzueignen, die es selbst entwickeln, verliert dabei aber nie die berufliche Zukunft aus den Augen. An den Regionalexpress ins Rheinland denkt man dabei kaum noch.