Professuren
Medienwissenschaft

Im Überblick

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Medienwissenschaft

Im Überblick

Als einer der größten medienwissenschaftlichen Fachbereiche in Deutschland bietet die Siegener Medienwissenschaft ein breites Spektrum an theoretischen und praktischen Zugängen zu Medien. Der Erwerb von medienästhetischem, medientheoretischem und medienhistorischem Grundlagenwissen gehört ebenso dazu wie die Auseinandersetzung mit alten, neuen und neuesten Medien. Die folgende Übersicht über Studienbereiche zeigt einen Ausschnitt der vielfältigen Themen- und Gegenstandsbereiche, die Sie im Studium der Medienwissenschaft in Siegen kennenlernen.

Mediengeschichte

Susanne Regener ist seit 2006 als Professorin in Siegen tätig und seit 2012 auch assoziierte Professorin an der Universität Kopenhagen. Sie ist Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkten in der Erforschung visueller Phänomene vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das heißt, mit ihrem Team widmet sie sich der Bedeutung von Medien und Visualisierungen für die Zeitgeschichte in Bezug auf gesellschaftliche Randgruppen und Vorstellungen vom anderen, vom Fremden. Aktuell forscht und lehrt sie zur Geschichte und Theorie visueller Darstellungen von z.B. gesellschaftlichen Außenseitern wie Kriminellen, psychisch Kranken, verfolgten Homosexuellen, Roma und Sinti und marginalisierten alten Menschen. Außerdem beschäftigt sie sich mit Medialisierungen vom Bösen, medienbasierten Protestformen, die Praxis von Medienamateuren, Medien und Gender sowie „Queere Interventionen“.

Veranstaltungen:

BA: Mediengeschichte | MA: Mediengeschichte/Visuelle Kultur

Website:

Medientheorie I

Erhard Schüttpelz ist seit 2005 Professor für Medientheorie und seit 2018 am Forschungskolleg Siegen (FoKoS) tätig. Sein medientheoretischer Ansatz zeichnet sich dadurch aus, Medien durch die Praktiken zu bestimmen, die sie entstehen lassen, durch Infrastrukturen stabilisieren und zum Teil auch überdauern. Ein solcher praxistheoretischer Ansatz hat methodische Konsequenzen, etwa durch eine ethnographische Ausrichtung der Gegenwartsforschung. Mit diesem Ansatz hat er als Sprecher das DFG-Graduiertenkollegs Locating Media eingeworben, das Doktorand*innen aus ganz Europa die Möglichkeit zur Promotion eröffnete, sowie den DFG-Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation, in dem interdisziplinär unter dem Dach dieses medientheoretischen Grundverständnisses geforscht wird.

Veranstaltungen:

Derzeit keine

Links:

Medientheorie II

Michael Lommel vertritt derzeit die vakante Professur für Medientheorie II.

 

 

Veranstaltungen:

Digital Tarkowsky: The Zone | Kritische Kulturtheorien | Spuren der Hoffnung: Kulturästhetische Erkundungen

Website:

Medienkommunikation

Dagmar Hoffmann ist seit 2011 als Professorin in Siegen tätig. Sie ist Soziologin mit Schwerpunkten in den Bereichen Medien-, Körper- und Kultursoziologie sowie Mediensozialisationsforschung. Sie ist Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Medien der Kooperation“ und des Graduiertenkollegs „Folgen sozialer Hilfen“. Aktuell forscht sie u.a. zu Interaktionen mit Intelligenten Persönlichen Assistenten und Überwachungspraktiken, sowie zur Genese und Bedeutung von Gegenöffentlichkeiten im Netz (u.a. Shitstorms und Hate Speech) und zu Digitalkompetenzen der Bevölkerung Deutschlands. Sie engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich des Jugendmedienschutzes und der sozialwissenschaftlichen Jugendmedienforschung. Ihre Lehre konzentriert sich im Wesentlichen auf mediensoziologische Theorien und Forschung, Kommunikationswissenschaft sowie zeitgenössische Ansätze und Forschungsfelder der Kultur- und insbesondere Konsumsoziologie.

Veranstaltungen:

BA: Mediensoziologie | BA: Kommunikationswissenschaft | MA: Kultursoziologie

Website:

Digital Media and Methods

Carolin Gerlitz ist seit 2016 Professorin in Siegen – nach Stationen an der University of London (Goldsmiths) und Amsterdam (UvA). Ihre Schwerpunkte sind digitale Medientechnologien und Methoden sowie Software- und Platform-Studies. Sie und ihr Team erforschen mobile, sensorbasierte und soziale Medien, Daten, deren Praktiken und Infrastrukturen in einem medienwissenschaftlichen Kontext. Von besonderem Interesse ist die Entwicklung neuer Methoden, um Daten wie Tweets, Posts oder Likes für die Forschung zu nutzen und die Entstehung von vernetzten Technologien nachzuvollziehen. Die Lehre des Teams knüpft forschungsnah und oft projektbasiert an diese Themen an.

Carolin Gerlitz ist stellvertretende Sprecherin des Sonderforschungsbereichs „Medien der Kooperation“, Co-Sprecherin des Graduiertenkollegs „Locating Media“, Mitgründerin des „Center for Digital Methodologies in Media, Language and Technology Research“ und Mitglied der Forschungsstelle „Populäre Kulturen“. Sie ist langjähriges Mitglied der Digital Methods Initiative sowie des Public Data Labs.

Veranstaltungen:

Digital Methods

Website:

Science, Technology and Media Studies

Tristan Thielmann ist Professor für Science, Technology and Media Studies und Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 1187 „Medien der Kooperation“, an dem er mit den Teilprojekten „Navigation in Online-/Offline-Räumen“ und „Medien der Praxeologie“ beteiligt ist. Seit 2016 leitet er zusammen mit Carolin Gerlitz das DFG-Graduiertenkolleg „Locating Media“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Mediengeographien, Ethno- und Technomethodologien, Medien-, Sozial- und Technikgeschichte, Navigation Studies sowie kulturelle Kartographien.

Veranstaltungen:

Medientechnik | Mediengeographie | Sensormedien

Website:

Medienphilosophie / -ethik

Die Medienwissenschaft hat in den letzten zwanzig Jahren begonnen, sich systematisch mit der gesellschaftlichen und kulturellen Funktion von Medien zu beschäftigen. Das Verständnis von Medien und auch die Theorien über sie haben sich im Laufe der Zeit grundlegend gewandelt. Die Medienphilosophie versucht nicht nur diesen Wandel zu begreifen, sondern auch den Zusammenhängen zwischen Medien und Kulturen, Ökonomien, Technologien sowie Ästhetiken nachzugehen und sie zu verstehen.

Reflektiert werden dabei Fragen wie die folgenden: Inwieweit beeinflussen Medientechnologien unsere Kultur, unsere sozialen Beziehungen und unser Denken und unsere Wünsche? Welche Normen regulieren die Medien und welche Normen werden von Medien unterstützt und propagiert? Wie werden neue Medien in bestehende Kulturen integriert und zu welchen Effekten führt dies? Wie ist unser Denken über Medien, über Medientechnologien und medial vermittelte Sozialformen entstanden und woher stammen diese unsere Denkmuster? Wie ist die Medienwissenschaft entstanden und in welchem Verhältnis steht diese zu den Kultur-, den Sozial- und den Naturwissenschaften? Um reflektiert, systematisch und grundlegend über Medien sprechen zu können, hilft es, die hier angeschnittenen Fragen in einem größeren theoretischen Kontext zu diskutieren. Genau dies ermöglicht Medienphilosophie.

Veranstaltungen:

Medienethik | Technikphilosophie | Theorien massenmedialen Erzählens

Website:

Studiengänge

Wenn Sie Medienwissenschaft an der Universität Siegen studieren, erwartet Sie ein intensives und abwechslungsreiches Studium. Organisiert ist dieses Studium in fachlich oder systematisch zusammenhängenden Modulen. Meistens steht ein Bachelor-Studium am Beginn der universitären Laufbahn. Es dauert im Vollzeitstudium drei Jahre und schließt mit der Verleihung des akademischen Grades Bachelor of Arts (B.A.) ab. Im Anschluss können Sie sich in ein Masterprogramm einschreiben. Dieses dauert im Vollzeitstudium zwei Jahre und schließt mit der Verleihung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.) ab.

Master

Hier finden Sie alle Infos zu den Master-Studiengängen

Bachelor

Hier finden Sie alle Infos zu dem Bachelor-Studiengang

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Master

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Bachelor

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Master

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